Keine Scheu vor Daten: Datenbank-Fundraising kann jede/r!


In lockerer Reihenfolge stellen sich unsere Teammitglieder mit Ihren “Lieblingsthemen” im Fundraising und in der Beratung vor. Heute : Peter Iversen-Schwier und die Leidenschaft für Komplexität.

Peter Iversen-Schwier; Dozent, Berater und Begleiter

Peter Iversen-Schwier agiert als Dozent, Berater und Begleiter

Vor kurzem traf ich einen Kollegen, ja schon, fast Freund, den ich lange nicht gesehen hatte. Trotz der langen „Beziehungspause“ begrüßte er mich nämlich sehr freundschaftlich mit den Worten: „Hallo Peter – du bist ja auch schon von Anfang an dabei…“ Klingelt da etwas im Hinterkopf der gestandenen FundraiserInnen unter Euch?

Ich heiße Peter Iversen-Schwier, bin bald 50 Jahre alt und in der Tat bin ich mit dem Fundraising schon sehr lange verbunden. Nach meinem Studium der Theologie in Heidelberg begann ich als Diplom-Theologe eine Ausbildung im systemischen Sozialmanagement. Der Leiter dieser Ausbildung begrüßte uns damals mit den Worten: „Sie dürfen so sozial bleiben wie Sie schon sind – Sie müssen jetzt nur noch rechnen lernen.“ Dieser Aspekt begleitet mich seitdem in meinem Leben: Soziales Engagement in Zahlen fassen und in der Balance halten – das ist ein Geheimnis hinter „Datenbanken“.

Fundraiser-Karriere startet mit dem Thema Datenbank

Anschießend begann ich meine „Fundraising-Karriere“ bei einer Organisation, die jemanden suchte, der sich mit Fundraising oder mit Datenbanken auskannte. Damals bekam ich den Job, obwohl ich wahrscheinlich derjenige war, der als einziger von beidem nicht viel Ahnung hatte. Aber ich nutzte die Gelegenheit zu lernen. Zu lernen, wie „Fundraising“ funktioniert, wie eine Organisation tickt, wie Computer einem die Arbeit erleichtern, was eine Datenbank ist und was sie kann – und vor allem, was sie nicht kann. Ich lernte die Sprache der Informatiker, ich lernte die Belange der Organisation zu dolmetschen und ich lernte Pragmatismus insofern, als dass es tausend Mal besser ist, mit einem einfachen, aber verfügbaren Programm loszulegen, als auf die komplexe hochspezialisierte perfekte Software zu warten und bis dahin lieber nichts zu tun.

Heute ist meine Kernkompetenz Datenbank-Fundraising auf dem Fundament sozialer Intelligenz.

Datenbank-Fundraising auf dem Fundament sozialer Intelligenz

Datenbank-Fundraising – für Iversen-Schwier kein Buch mit sieben Siegeln.

Ich berate meine Kunden auf Grundlage der Daten in ihren Datenbanken. Wie bei allem ist es unendlich wichtig, jederzeit ein Gefühl dafür zu behalten, was bzw. wer genau hinter diesen Daten steckt. Hinter jeder Nummer den Menschen noch im Blick zu behalten, zu wissen, was der Auftraggeber wirklich wissen will, worum es eigentlich geht. Die Erfüllung finden meine Beratungen schließlich in der Ableitung von Fundraising-Strategien aus Zielgruppenanalysen.

Hinhören, zuhören, vermitteln – erkennen, was die Bedürfnisse der Menschen sind…

…die täglich Spenden, Arbeitsstunden, Freiwilligendienste oder ähnlichem einwerben, einziehen, verbuchen, bedanken, bescheinigen und das in Organisationen, die einen Aufbau haben, die genauso funktionieren wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen – mit Geschäftsführungen, die Berichte abliefern müssen, Buchhaltungen, IT, Marketing und vielem mehr. Alles ist miteinander verzahnt und ich habe es mir neben dem Datenbank-Fundraising zu meinem Ziel gemacht, Organisationen zu beraten, um diese Komplexität bestmöglich in einer optimalen aber pragmatisch und handhabbaren Fundraising-Software abzubilden.

Darüber hinaus arbeitet Peter Iversen Schwier als Dozent und Referent in der Ausbildung von „Fundraisern“

Es ist mir ein Anliegen, mein langjähriges Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben, um dafür zu sorgen, dass die Organisationen junge Fundraiser einstellen können, für die das Wort „Datenbank“ kein Schreckensgespenst mehr darstellt. Soziales Engagement ist für mich elementar in unserer Gesellschaft. Ich möchte Menschen für die Ziele ihrer Organisation begeistern und letztlich durch ihre hervorragende Ausbildung gesellschaftliches Engagement organisieren. Darüber hinaus  bin ich in einer Zeit zum Fundraising gekommen, in der noch alles in den Kinderschuhen steckte. Vieles, was heute Standard ist, musste damals erst erfunden werden. Aber es hat uns Kollegen zusammengeschweißt. Wir haben uns gegenseitig geholfen und fühlen uns bis heute freundschaftlich verbunden, auch wenn wir uns nicht oft sehen. Ich möchte diesen „Geist“ des Fundraisings aktiv weiterleben und weitergeben.

Von nichts kommt nichts - persönliche Ansprache wird aus einer guten Fundraising-Datenbank im Nu generiert.

Mit Engagement bei der Sache – nicht nur beruflich.

Privat lebe ich in einem kleinen Ort in der Nähe von Trier, sehr ländlich, jeder weiß, wer ich bin – oder zumindest jeder weiß, wer meine Tochter ist. Ich bin glücklicher Vater von fünf Kindern, vier Töchtern und einem Sohn – in allen Altersklassen, von Baby über Trotzphase bis hin zu Pubertät. Auch hier gilt, jeden Tag genau hinzuhören, damit niemand auf der Strecke bleibt…

Über Peter Iversen-Schwier

Diplom-Theologe mit Zusatzausbildung: systemisches Sozialmanagement. Experte für Database-Fundraising auf dem Fundament sozialer Intelligenz, steht für Fundraising-Software als Abbild komplexer Organisationsprozesse. Jahrgang 1964.

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