Schlagwort-Archiv: Fortbildung

Klein, aber fein: Der 8. Ökumenische Fundraisingtag in Hannover

Mit rund sechzig TeilnehmerInnen war die Veranstaltung ein besonderes Erlebnis. Warum? Ganz einfach: Weniger ist mehr!

Gestern, an einem wetterwendischen Samstag im Mai, trafen sich interessierte Menschen aus Pfarreien, Gemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Bistums Hildesheim zum Ökumenischen Fundraisingtag (ÖKFT) – immerhin schon zum achten Mal in Hannover.

www.vor-bild.de

Alle Fotos: Holger Groß

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Schulung allein macht noch keinen Fundraisingaufbau…

Klaus Heil und Susanne Reuter zur Frage, wie „Systemisches Fundraising“ in der Fortbildung funktioniert (Teil 3).
Prozessarchitektur

Fortbildung wird in einen Entwicklungsprozess integriert: Das Wie zeigt die Prozessarchitektur.

Erinnern Sie sich noch an Teil 2? Der endete so: Wir wissen, dass systematisches und professionell durchgeführtes Fundraising nicht von allen als eine passende und selbstverständliche Aktivität oder gar als wirklich notwendige Säule zur Finanzierung und Zukunftssicherung gesehen wird. Das hat vor allem mit den – gewachsenen und durchaus gewollten – Strukturen der betreffenden Organisation oder Einrichtung zu tun. Diese Strukturen existieren nicht nur formal, sondern spiegeln sich auch in den Einstellungen und Haltungen der jeweiligen (haupt- oder ehrenamtlichen) Mitarbeitenden wider. Wir finden also jeweils eine Kultur vor, die Fundraising in ganz unterschiedlicher Weise ermöglicht oder behindert, möglicherweise sogar beides zugleich, je nach Größe der Organisation.

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Keine Scheu vor Daten: Datenbank-Fundraising kann jede/r!

In lockerer Reihenfolge stellen sich unsere Teammitglieder mit Ihren “Lieblingsthemen” im Fundraising und in der Beratung vor. Heute : Peter Iversen-Schwier und die Leidenschaft für Komplexität.

Peter Iversen-Schwier; Dozent, Berater und Begleiter

Peter Iversen-Schwier agiert als Dozent, Berater und Begleiter

Vor kurzem traf ich einen Kollegen, ja schon, fast Freund, den ich lange nicht gesehen hatte. Trotz der langen „Beziehungspause“ begrüßte er mich nämlich sehr freundschaftlich mit den Worten: „Hallo Peter – du bist ja auch schon von Anfang an dabei…“ Klingelt da etwas im Hinterkopf der gestandenen FundraiserInnen unter Euch?

Ich heiße Peter Iversen-Schwier, bin bald 50 Jahre alt und in der Tat bin ich mit dem Fundraising schon sehr lange verbunden. Nach meinem Studium der Theologie in Heidelberg begann ich als Diplom-Theologe eine Ausbildung im systemischen Sozialmanagement. Der Leiter dieser Ausbildung begrüßte uns damals mit den Worten: „Sie dürfen so sozial bleiben wie Sie schon sind – Sie müssen jetzt nur noch rechnen lernen.“ Dieser Aspekt begleitet mich seitdem in meinem Leben: Soziales Engagement in Zahlen fassen und in der Balance halten – das ist ein Geheimnis hinter „Datenbanken“.

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Nach jeder Präsenzeinheit kommt das reale Leben…

Klaus Heil und Susanne Reuter zur Frage, wie „Systemisches Fundraising“ in der Fortbildung funktioniert (Teil 2).
Transfer in die Realität

Fundraisingauf- und -einbau bedeutet Veränderungen anzustoßen

Ein großes Lernfeld – wie kann da der Transfer gelingen?

Unsere Präsenzeinheiten (3 mal 3 Tage) richten den Fokus gezielt auf die Verbindung von Fach- und Prozesskompetenz, die Umsetzungskompetenz wächst also simultan. Sowohl die Vermittlung von Methoden und Instrumenten („harte Faktoren“) als auch die Sensibilisierung für die Prozessdynamik („weiche Faktoren“) bauen dabei auf vorhandene Kompetenzen der TeilnehmerInnen auf und beziehen sie explizit mit ein. Diese unverzichtbaren Anknüpfungspunkte – wir haben das bereits in Teil 1 beschrieben – sind bei jedem Teilnehmer anders ausgeprägt, die Wirkungen deshalb höchst unterschiedlich. Continue reading

Erwachsene lernen anders

Klaus Heil und Susanne Reuter zur Frage, wie „Systemisches Fundraising“ in der Fortbildung funktioniert. (Teil 1)
Klaus Heil und Reimund Wolf, Dozenten

Nochmal die Schulbank drücken? Klaus Heil sagt: “Nicht in der Fortbildung Systemisches Fundraising!”

Was verstehen Sie unter Lernen? Die meisten denken an ihre Schulzeit zurück oder an die Berufsschule während der Lehre. Und in neuerer Zeit einige auch an ihr Studium, seit das Studieren so „verschult“ ist. Wir denken dann vor allem an Wissen (müssen), Auswendiglernen, Frontalunterricht, Klausuren und Prüfungen – all das, was mit dem treffenden Begriff „Stoffhuberei“ bezeichnet wird: Möglichst viel möglichst schnell in den Kopf kriegen…

Denken Sie gerne daran zurück? Wir nicht…

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